Leben mit Vision - Zusammenfassung
^ Wachsen durch Versuchungen 05.09.04
Versuchungen sind die Lieblingswaffe Satans. Sie wollen uns dazu bringen, das Gegenteil dessen zu tun, was den Charakter von Jesus in uns fördert. Versuchungen bleiben bis zum Ende des Lebens und geben uns Gelegenheit, richtig zu handeln. Wir müssen uns ihrer nicht schämen. Von Anfang an funktionieren Versuchungen immer gleich: Sehnsucht nach etwas - Zweifel an Gottes Wort - Täuschung durch Satan - Ungehorsam. Versuchung beginnt immer mit einem Gedanken und endet in einer Tat, wenn wir ihr den Lauf lassen.
^ Verändert durch Wahrheit 22.08.04
Wir wachsen geistlich, wenn Lügen durch Wahrheit ersetzt werden. Der Geist Gottes gebraucht das Wort Gottes um uns dem Sohn Gottes ähnlicher zu machen. Gottes Wort schafft Leben und ist unsere geistliche Nahrung, indem wir festhalten an seiner Autorität, es zu einem Teil unseres Lebens machen, es mit offenem Herzen lesen, hören und annehmen. Eine grosse Hilfe ist dabei, Bibelverse auswendig zu lernen, über Gottes Wort konzentriert und zielorientiert nachzudenken (meditieren) und es anzuwenden. Das tun wir oft nicht, weil es schmerzhaft und herausfordernd ist und unsere Motive freilegt.
^ Die Gemeinde bewahren 01.08.04
Dieses Kapitel gehört zu den herausragenden Abschnitten des Buches. Jeder Einzelne ist notwendig, um die Einheit und Unversehrtheit der Gemeinschaft in der Gemeinde zu bewahren. Wir können das tun, indem wir uns auf die Gemeinsamkeiten konzentrieren, nicht unrealistische Idealvorstellungen von Gemeinschaft haben, nicht Situation von ausserhalb kritisieren, uns Klatsch und Tratsch verweigern, Konflikte nach Gottes Methoden lösen, Leiter unterstützen und selbst Verantwortung für die Einheit der Gemeinde übernehmen. Weil uns dieses Kapitel sehr wichtig ist, haben wir eine ausführliche Zusammenfassung gemacht (Klicken auf Überschrift).
^ Zerbrochene Gemeinschaft heilen 25.07.04
„Es lohnt sich immer, zerbrochene Beziehungen wiederherzustellen.“ Weil für Gott Beziehungen wichtig sind, geht es für uns vor allem darum, lieben zu lernen. Gott gibt uns den „Dienst der Versöhnung“ (2. Korinther 5, 18) - den Auftrag, Beziehungen wiederherzustellen. Die Fähigkeit, Frieden zu stiften (Matthäus 5, 9) hat mit geistlicher Reife zu tun. Die Jünger von Jesus erkennt man an ihrer Liebe zueinander. Das heisst nicht, Konflikte zu meiden oder immer Zugeständnisse zu machen. Rick Warren nennt sieben Schritte, die wir tun können, um Beziehungen zu heilen. Einige davon heissen:Sprechen Sie mit Gott. Ergreifen Sie die Initiative. Bekennen Sie Ihren Anteil am Konflikt.
^ Gemeinschaft fördern 18.07.04
"Gemeinschaft verlangt persönlichen Einsatz." Wenn uns an tiefer, sinnvoller Gemeinschaft liegt, müssen wir uns für folgende Verhaltensweisen entscheiden: Ehrlichkeit: Eine fruchtbare Gemeinschaft in kleinen Gruppen entsteht erst, wenn wir bereit sind, offen zueinander zu sein. Wenn die Liebe zueinander stark genug ist, können wir einander die Wahrheit sagen. Probleme können offen angesprochen werden. Demut: Selbstgefälligkeit, Ichsucht und Stolz zerstören die Gemeinschaft. Demut heisst nicht, gering von sich zu denken, sondern weniger an sich zu denken. Freundlichkeit: Gerade die "schwierigen"Leute benutzt Gott, damit wir durch sie reifen können. Es ist hilfreich, weniger
daran zu denken, wieviel Veränderung diese Menschen noch nötig haben, als viel mehr zu sehen, wie Gott sie bereits verändert hat.
Vertraulichkeit: Was wir einander in der kleinen Gruppe anvertrauen, darf nicht an andere weitergesagt werden. Nur so kann ein sicherer Ort entstehen. Regelmässigkeit: Gemeinschaft entsteht nicht, wenn wir zufällig Lust darauf haben. Wir müssen uns dazu entschliessen, verbindlich die Gemeinschaft mit den anderen einer kleinen Gruppe zu pflegen. Ein Vertrag, der diese fünf Punkte umfasst, kann die Gemeinschaft fördern!
^ Gemeinsam leben 20.06.04
Vier Kennzeichen echter Gemeinschaft sind:
Authentizität - Gegenseitigkeit - Mitgefühl - Barmherzigkeit
Jesus beruft uns, unser Leben gemeinsam zu leben und zu erleben. Das nennt die Bibel Gemeinschaft. Das ist nur in einer kleinen Gruppe möglich. Sie sind die Zellen der Gemeinde, des Leibes Christi - wie die Zellen die Bausteine unseres Körpers sind. Deshalb ist die Kleingruppe - in welcher Form auch immer - der Ort, wo wir echte Gemeinschaft einüben und erleben können.
^ Ein Ort, an dem man dazugehört 30.05.04
"Wir entdecken unsere Rolle im Leben durch die Beziehung zu ande-ren Menschen." In unserer Gesellschaft wird Individualismus stark be-tont. In der Bibel dagegen wird aufgezeigt, warum wir ohne verbindli-che Gemeinschaft nicht werden können, wozu Gott uns geschaffen hat. Erst das Mitleben in der Gemeinschaft mit anderen Christen - in der Gemeinde -, bringt unser Leben zu seiner vollen Entfaltung.
^ Was wirklich zählt 23.05.04
"Im Leben dreht sich alles um Liebe. Weil Gott Liebe ist, möchte er ih-nen vor allem beibringen, wie Sie lieben können. ... Die beste Art und Weise, Liebe auszudrücken, besteht darin, Zeit zu investieren. Der beste Zeitpunkt, um Liebe zu geben, ist jetzt.".
^ Wenn Gott weit entfernt scheint 09.05.04
"Gott ist real, egal, wie es mir geht.." Diese Wahrheit wird zur grossen Herausforderung in Zeiten, in denen wir von Gott nichts mehr spüren.
Was hilft uns, Gott auch dann weiter in Freundschaft verbunden zu bleiben, wenn er unfassbar wird für uns?
^ Anbetung, die Gott gefällt 02.05.04
In der Anbetung drücken wir Freundschaft mit Gott aus, ob das nun durch alltägliche Arbeiten geschieht oder mit Worten und Liedern. Dabei ist nie die äussere Form entscheidend, sondern unsere Herzenshaltung. Ist mein Motiv in der Anbetung die Liebe? Bin ich bereit, Gott ganz zu gehören?
^ Die Freundschaft mit Gott vertiefen 11.04.04
Wir können selbst entscheiden, wie nahe wir Gott sein wollen. Folgen-de Haltungen helfen uns, die Freundschaft mit Gott zu vertiefen: Ehr-lichkeit Ihm gegenüber. Ihm vertrauen und gehorchen. Das wertschät-zen, was Ihm wichtig ist. Der Freundschaft mit Gott die erste Priorität im Leben geben.
^ Wonach Gott Sehnsucht hat: Freundschaft 04.04.04
Gott ist unser Schöpfer, Erlöser, Herr, Richter und vieles mehr. Aber am meisten möchte Gott unser bester Freund sein. Unsere Beziehung zu Ihm soll "per Du" sein. Nicht Religion, Zeremonien, Rituale sollen unsere Freundschaft mit Gott prägen, sondern ein Lebensstil der stän-digen Kommunikation und Gemeinschaft mit Gott.
^ Der Grund für alles 07.03.04
Es soll sich alles um Ihn drehen, um Seine Herrlichkeit und Ehre. Das ist das Ziel der ganzen Schöpfung, des ganzen Weltalls. Nur die gefal-lenen Engel und die Menschen geben Gott nicht die Ehre. Das nennt die Bibel Sünde oder Rebellion. Jesus ist genau deshalb gekommen: Um uns zu helfen, dieses Problem zu lösen!
^ Das Leben ist eine zeitlich begrenzte Aufgabe 22.02.04
Das Leben auf dieser Erde ist nicht eigentlich unsere Heimat. Jesus schenkt uns eine Green Card (Aufenthaltsgenehmigung) für die himmlische Welt. Sie soll unsere Identität bestimmen. "Alles, was nicht ewig ist, ist der Ewigkeit wertlos." (C.S. Lewis) Im Himmel werden wir uns einmal fragen, warum wir nur so viel Wert auf das Vergängliche gelegt haben.
^ Das Leben aus Gottes Perspektive sehen 15.02.04
Wie siehst du dich und dein Leben? Deine Antwort bestimmt dein Ver-halten mehr, als du denkst! Gottes Sicht für unser Leben lernen wir besser kennen, indem wir verstehen, dass es eine Bewährungsprobe und eine Leihgabe ist.
^ Geschaffen für die Ewigkeit 01.02.04
Das Leben auf dieser Welt ist nicht alles. Das irdische Leben ist die Vorschule, die Generalprobe für die eigentliche Aufführung. Der negativste Aspekt des modernen Lebensstils ist die Neigung zu kurzsichtigem Denken. Wenn wir verstehen, dass dieses Leben nicht alles ist, werden wir beginnen, im Licht der Ewigkeit zu leben.
^ Was treibt ihr Leben an? 25.01.04
Welches ist die treibende Kraft Ihres Lebens? Die fünf häufigsten Kräfte, die unser Leben bestimmen, sind: Schuld, Wut und Bitterkeit, Angst, materielle Wünsche und das Bedürfnis nach Anerkennung. Dagegen bietet ein sinn- und zielorientiertes Leben grosse Vorteile.
^ Sie sind kein Produkt des Zufalls 18.01.04
Obwohl wir vieles in unserem Leben nicht verstehen können, sind wir ein von Gott geplantes und geschaffenes einzigartiges Wesen. "Gott würfelt nicht." (Albert Einstein) Wir entdecken den Sinn unsere Lebens nur, wenn wir Gott zur Mitte unseres Lebens machen.
^ Alles fängt mit Gott an 04.01.04
"Es geht nicht um Sie." Dieser erste Satz im Buch zeigt, dass der Sinnunseres Lebens nicht in uns selbst liegt. Deshalb sind Konzepte wie Selbstverwirklichung und Selbsthilfe nicht geeignet, den Sinn des Lebens zu finden. Aber wir müssen auch nicht bei der Spekulation stehen bleiben. Die Alternative heisst "Offenbarung".